Digitale Volumentomographie (DVT)

Ein Patient im DVT - MKG-Quantumhaus

Bei der Digitalen Volumentomographie haben wir die Möglichkeit, die Gesichtsschädelknochen und die Zahn- und Kieferverhältnisse 3-dimensional darzustellen und abzubilden. Im Vergleich zur normalen Computertomographie ist hierbei die Strahlenbelastung deutlich geringer.

Durch unsere exakte Vorplanung können wir bei MKG im Quantumhaus den chirurgischen Eingriff mit einer vorhersagbaren Präzision durchführen und so das Operationsrisiko deutlich reduzieren. Im Idealfall können die Spezialisten für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie so ein minimal-invasives Vorgehen erreichen. Für Sie bedeutet diese präzise Planung eine deutlich höhere Sicherheit, da die zu erwartende anatomische Situation bekannt ist.

In folgenden Fällen ist die Anfertigung einer Digitalen Volumentomographie besonders wichtig:

  • Um verlagerte oder retinierte Zähne sowie überzählige Zahnanlagen in Relation zu umliegenden Strukturen wie dem Nervverlauf im Unterkiefer, der Kieferhöhle bzw. dem Nasenboden im Oberkiefer darzustellen.
  • Um Strukturen im Kieferknochen  (z.B. Zysten, Entzündungen, Fremdkörper) abzubilden.
  • Um Veränderungen in der Kieferhöhle aufzuzeigen.
  • Um eine Wurzelspitzenresektion (Lage und Anzahl der Wurzeln sowie der Wurzelkanäle) exakt zu planen.
  • Um Implantate exakt zu planen.
  • Für eine detaillierte, virtuelle Planung des chirurgischen Eingriffs am Computer.
Fachärzte der MKG im Quantumhaus
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46242 Bottrop
Das DVT Gerät - MKG-Quantumhaus

Was ist die Digitale Volumentomographie (DVT)?

Die digitale Volumentomographie (DVT) kommt in Deutschland vor allem in der Zahnmedizin, in der der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zum Einsatz.  Es handelt sich hierbei um ein dreidimensionales, bildgebendes Tomographie-Verfahren unter der Nutzung von Röntgenstrahlen. Ursprünglich wurde die DVT-Technik in der Zahnheilkunde als „dentale Volumentomographie“ eingesetzt. Die heutigen Geräte unterscheiden sich jedoch deutlich von den damaligen – sowohl hinsichtlich der Aufnahmetechnik und Darstellung als auch in Bezug auf die Strahlenbelastung.

So funktioniert die Digitale Volumentomographie (DVT)

Wie die Computertomographie (CT) oder die Magnetresonanztomographie (MRT) erzeugt auch die Digitale Volumentomographie (DVT) Schnittbilder. Die Digitale Volumentomographie (DVT) ist eine digitale Aufnahmetechnik, bei der ein dreidimensionales (3D) Strahlenbündel kombiniert mit einem flächigen Detektor verwendet wird. Das Strahlenbündel wird entweder konusförmig (Bildverstärker) oder pyramidenförmig (Flachpanel-Detektoren) eingeblendet. Die Vorteile dieser Technik sind – neben der geringeren Strahlenbelastung – vor allem eine geringere Verzerrung und deutlich größere Detail- und Kontrastschärfe.

Geringere Strahlenbelastung durch DVT

Spricht man von der „Strahlenbelastung von Organen“, so ist die effektive Dosis, derer ein Patient ausgesetzt ist, entscheidend. Tatsache ist, dass es für diese effektive Dosis keinen Grenzwert gibt. Fest steht aber, dass die Strahlenbelastung in jüngerem Lebensalter mit einem höheren Risiko verbunden ist und dass dieses Risiko mit zunehmenden  Alter abnimmt. Bei der der Untersuchung von Kindern ist dies von immenser Bedeutung: So ist das Strahlenrisiko bei Kindern unter 10 Jahren im Vergleich zu einem 30- bis 50-Jährigen bei gleicher Dosis 6x höher. Die Berechnung der Effektivdosen basiert auf einen Vorschlag der International Commission on Radiological Protection (ICRP, www.icrp.org). Die neuen Geräte kommen in jedem Fall mit einer deutlich geringeren Strahlenbelastung aus.

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